Geschichtsbuch
Bereits 1894 wurde daraufhin die heutige Gaststätte im “elegantesten Schweizer Stil” mit der Glasveranda errichtet. Und von Anbeginn holte sich Forstmeister Schütz aufgrund eines wahrscheinlichen Notfalls täglich ab 18 Uhr dort die menschliche Hilfe. Zusammen mit Hausdame, Forstaspiranten und Bekannten trank er “auf dem Tetzel” seinen Dämmerschoppen.

Und der gute Forstmeister, ohne dessen tatkräftige Hilfe das Gasthaus wohl nie errichtet worden wäre, ruht heute nicht weit entfernt in seinem Elm. Dem Parkplatz gegenüber führt ein Zielweg Richtung Reitling. Nach 200 Metern finden wir auf der linken Seite den markanten Grabstein.

Um 1920 wurde ca. zehn Meter nördlich des Denkmals der hinter dieser Tafel zu findende Kiosk aufgestellt. Er dürfte somit einer der ältesten seiner Art zumindest in Niedersachsen sein.

1928 erhielt die Anlage statt der bisherigen Petroleumlampen elektrische Beleuchtung. Und 1935 wurde der 1700 qm große Parkplatz für 60 bis 70 Fahrzeuge angelegt.

Das Elm-Bergturnfest

1866 wurde das erste, jährlich stattfindende Elm-Bergturnfest im Reitling durchgeführt. Ab 1887 wurde als Austragungsort “für alle Zeiten” der Tetzelstein festgelegt. Es ist nach Oberursel am Fuße des Taunus das zweitälteste Bergturnfest in Deutschland. Dem Begründer Sanitätsrat Dr. med. G. Mack wurde 1926 das südlich des Rondells zu findende Denkmal gesetzt.

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