Geschichtsbuch
Stein und Denkmal
Steindenkmal
Mythologie

Diesem Ort wird auch eine weitere, aber nicht bewiesene Bedeutung beigemessen. Frühgeschichtlich soll es sich um eine Kultstätte gehandelt haben. Nach einer Sage kämpfte hier ein Ritter als Verkörperung des Lichtes siegreich gegen die Dunkelheit. Die Dunkelheit wurde als Lindwurm beschrieben. Und dieser Kampf wurde von dem Steinmetz Theo Schmidt-Reindahl aus Königslutter im Jahr 1940 auf den im Umfeld des Tetzelsteins befindlichen Holztafeln kunstvoll dargestellt.

Quelle: Heinz Röhr, Der Tetzelstein und die Tetzelsage / Der Elm / 1961/62

1839 wurde wahrscheinlich bei Fahrbarmachung des “Hagenweges” nach Warberg (jetzt der in östliche Richtung verlaufende Tetzelweg) der Stein auf die Mitte des vor dem Denkmal befindlichen Rondells umgesetzt und 1856 mit einem Eisengitter umgeben.

1846 errichtete Oberhofmarschall Edler von Lübeck “25 Schritt” östlich vom Stein das acht Meter hohe und schon vorstehend erwähnte neugotische Denkmal. Der in diesem zu findende Text der Beschreibung des Überfalles bezieht sich auf die spätere Darstellung der Tat in Anlehnung auf die Ausarbeitung von Wilhelm Bode.

1935 versetzte der Landesarchäologe Professor Hofmeister den Tetzelstein wieder an seinen jetzigen, den von ihm vermuteten richtigen Platz